Über Choco-Story Brüssel | Die Geschichte der Schokolade und praktische Workshops

Warum ist Choco-Story Brüssel ein absolutes Muss?

Stellen Sie sich vor, Sie halten eine Kakaoschote in der Hand und erfahren, wie sie aus den Dschungeln Mittelamerikas auf die Schokoladentische Belgiens gelangt ist. Antike Töpferwaren der Maya und Azteken stehen neben Schokoladenformen aus dem 19. Jahrhundert, sodass Sie die Geschichte der Schokolade sehen, anfassen und riechen können.

Sie schauen nicht nur zu, sondern können selbst Bohnen mahlen, sich mit dem Rösten und Conchieren vertraut machen und live miterleben, wie Chocolatiers Pralinen herstellen. In optionalen Workshops können Sie Ihre eigene Schokolade herstellen und mit nach Hause nehmen, wodurch Ihr Besuch zu einem persönlichen, praktischen Erlebnis wird.

In 60 bis 90 Minuten können Sie in aller Ruhe durch die Galerien schlendern, Verkostungen genießen, Vorführungen ansehen und an Workshops teilnehmen. Familien und Schokoladenliebhaber gehen mit vollem Magen und einem breiten Lächeln nach Hause.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte von Choco-Story Brüssel

  • „Sweet Beginnings“ (1998): Gabrielle Draps gründete das Museum für Kakao und Schokolade zu Ehren ihres Mannes Joseph „Jo“ Draps, dem Gründer von Godiva Chocolatier.
  • Chocolate Home (Gebäude 1697): Das Museum wurde erstmals in einem historischen Gebäude aus dem Jahr 1697 in der Nähe des Grand Place eröffnet und bietet auf drei Etagen zahlreiche Exponate sowie Live-Vorführungen.
  • Die nächste Generation übernimmt (2007): Tochter Peggy van Lierde übernahm das Ruder und sorgte dafür, dass die in dritter Generation geführte belgische Schokoladenmanufaktur der Familie weiterbesteht und floriert.
  • Ein neuer Name (2014): In Zusammenarbeit mit der Familie Van Belle von Choco-Story Brügge wurde das Museum zu Choco-Story Brüssel und verbindet damit zwei Schokoladen-Hotspots miteinander.
  • Renovierung (2019): Umgezogen in ein großzügiges, 1.800 m² großes Gebäude in der Rue de l'Étuve 41 in der Nähe des Manneken Pis, mit erweiterten Ausstellungsräumen und interaktiven Angeboten.
  • Das Erbe der Schokolade lebt weiter (Gegenwart): Heute können Besucher Pralinenvorführungen, Verkostungen und Workshops genießen und dabei die über 5.000-jährige Geschichte des Kakaos direkt in Brüssel feiern.

Wer hat Choco-Story Brüssel errichtet?

Choco-Story Brussels wurde 1998 von Gabrielle Draps gegründet, einer belgischen Chocolatière in dritter Generation und Ehefrau des Godiva-Gründers Joseph „Jo“ Draps. Sie gründete das Museum – ursprünglich das Museum für Kakao und Schokolade –, um die 5.000-jährige Geschichte der Schokolade zu würdigen.

Das Museum, das ursprünglich in einem Gebäude aus dem Jahr 1697 in der Nähe des Grand Place untergebracht war, bot auf drei Etagen Ausstellungen, Verkostungen und Workshops an. Die Geschäftsführung ging 2007 an ihre Tochter Peggy van Lierde über, und nach einer Zusammenarbeit mit der Familie Van Belle von Choco-Story Brügge wurde das Unternehmen 2014 in Choco-Story Brüssel umbenannt.

Durch den Umzug im Jahr 2019 in größere Räumlichkeiten mit einer Fläche von 1.800 m² in der Rue de l'Étuve 41 in der Nähe des Manneken Pis wurden die Ausstellungsräume, Bereiche für Live-Vorführungen, interaktive Workshops und Verkostungsstationen erweitert, sodass Besucher nun die Reise des Kakaos vom alten Mesoamerika bis hin zu modernen belgischen Pralinen nachverfolgen können.

Architektur von Choco-Story Brüssel

  • Ursprüngliches Gebäude: Choco-Story hat seinen Ursprung im historischen De-Valck-Haus in der Nähe des Grand Place, einem dreistöckigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit erhaltenen Holzbalken und klassisch belgischem Charakter.
  • Moderner Veranstaltungsort: Das Museum bezog neue Räumlichkeiten mit einer Fläche von 1.800 m² in der Rue de l'Étuve, die für immersive Ausstellungen, offene Raumkonzepte und die Nähe zur Manneken-Pis-Statue konzipiert wurden.
  • Gestaltung des Ausstellungslayouts: Die Ausstellungsräume führen von den Ursprüngen des Kakaos im alten Mesoamerika bis hin zu modernen belgischen Pralinen und nutzen Glaswände und stimmungsvolle Beleuchtung, um die Besucher chronologisch durch die Geschichte der Schokolade zu führen.
  • Workshop- und Vorführbereiche: Die Küche mit Vorführbereich im Erdgeschoss verfügt über Arbeitsflächen aus Edelstahl, Aussichtsplattformen sowie temperaturgeregelte Bereiche für Pralinenvorführungen und interaktive Schokoladenherstellungserlebnisse.
  • Thematische Dekorationselemente: An den Wänden sind Wandgemälde von Kakaofarmen, vergoldete Nachbildungen von Schokoladenformen und Dioramen im Plantagenstil zu sehen, die lehrreiche Elemente mit Anklängen an die Ästhetik des belgischen Jugendstils verbinden.

Häufig gestellte Fragen zu Choco-Story Brüssel

Die meisten Besucher verbringen 60 bis 90 Minuten mit der Besichtigung des Museums. Wenn Sie den Schokoladen-Workshop mit einbeziehen, dauert der Besuch in der Regel etwa 1,5 bis 2 Stunden.